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Ev.-luth. Kirchenkreis Celle + Freestate Evangelical Lutheran Church Circuit (ELCSA)



Herzlich willkommen auf unserer Internetseite! Seit 1985 ist der Kirchenkreis Celle (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers) partnerschaftlich mit dem Ev.-luth. Kirchenkreis Freestate (ELCSA) in Südafrika verbunden. Rundbriefe, Telefonate und gegenseitige Besuche helfen, den Kontakt zu den aufrecht zu erhalten. Beide Seiten wollen voneinander lernen. Partnerschaft ist eben keine Einbahnstraße. Sie lebt davon, dass man miteinander redet, sich gegenseitig hilft und sich übereinander freut.

Pastor Christof von Butler, Ausschuss-Vorsitzender


Spenden für Partner in Südafrika

Ihre Spende ist kein Tropfen auf den heißen Stein, sondern eine echte Hilfe für unsere Partner in Südafrika. Seit genau zwanzig Jahren fördern wir die Ausbildung von jungen Leuten in unserem Partnerkirchenkreis Freestate (Südafrika). Heute arbeiten viele von ihnen in qualifizierten Berufen und erwirtschaften somit für sich und ihre Familien ein regelmäßiges Einkommen.

Bei meinem letzten Besuch in Südafrika traf ich Solomon. Er ist durch unsere Unterstützung Rechtsanwalt geworden. Pogisho unterrichtet heute als Lehrerin. Auch Normans Ausbildung zum Lokomotivführer haben wir finanziell gefördert. Eine gute Ausbildung ist die beste Investition in die Zukunft Südafrikas.

Es sind zur Zeit genau fünfundzwanzig Auszubildende, die von uns jährlich ein Stipendium erhalten. Das ist nur möglich, weil viele Mitchristen im Kirchenkreis Celle dieses Projekt finanziell fördern. Dafür sind wir sehr dankbar.

Die Anzahl der Anträge auf Stipendien ist sehr hoch. Nicht allen können wir ein Stipendium zahlen. Wir möchten mit Ihrer Hilfe mehr jungen Leuten eine Ausbildung ermöglichen. Deshalb bitten wir Sie um eine Spende für unsere Kirchenkreis-Partner, zur Ehre Gottes und zu Ihrer eigenen Freude.

Kirchenkreis Celle, Südafrika-Partnerschaft, Spendenkonto: 2410, Sparkasse Celle, BLZ 257 500 01

Delegation aus Celle besuchte Partnerkirchenkreis in Südafrika



Kinderchor im Freestate (Südafrika)

In letzter Zeit schien es relativ ruhig um die Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Celle und dem Kirchenkreis Free State in Südafrika bestellt zu sein. Grund war die schwierige Personalsituation auf der südafrikanischen Seite, die aber nun mit der Bildung eines neuen Partnerschaftsausschusses teilweise behoben ist.

Neugierig auf die Entwicklungen starteten wir, eine Delegation aus Celle, im Oktober 2008 in den Free State, um neue Kontakte zu knüpfen und alte wieder aufzufrischen. „Wir“ das waren Gabriele Ahnert-Sundermann (Pastorin), Monika Merz-Neumann, Ina Peukert-Adam, Susanne Seitz und Hans-Georg Sundermann (Superintendent) sowie unsere Youngsters Lea Albers, Kai Pape und Insa Peters, die sich speziell um Kontakte zu Jugendlichen kümmern wollten.

Was wir nicht alles gehört und gesehen haben: Wir haben in Gastfamilien gewohnt und ihre Lebensverhältnisse direkt erlebt. Wir haben natürlich Kirchengemeinden, aber auch Schulen, Kindergärten, Medizinstationen, Altersheime, Betriebe u.v.m. besucht und waren beeindruckt von dem, was in den letzten Jahren aufgebaut worden ist. Wir haben trotz aller Anstrengungen aber auch bittere Armut gesehen, Menschen, denen das Nötigste zum Leben fehlt. An vielen Stellen wurden wir angesprochen, ob wir nicht helfen könnten. Und immer wieder wurde betont, wie wichtig die Partnerschaft sei, natürlich auch in materieller Hinsicht: Ein Teil der Gemeindearbeit und die Stipendiaten des Studienfonds werden durch den Celler Partnerschaftsausschuss unterstützt.

Besonders beeindruckt haben mich jedoch unsere Diskussionen über die weitere Gestaltung der Partnerschaft, über das Gemeindeleben hier wie dort, über die allgemeine Lebenssituation usw.. Es waren Gespräche auf Augenhöhe zwischen gleichberechtigten, selbstbewussten Partnern. Was nicht heißt, dass die Apartheid vollständig überwunden wäre: Wir wurden (wie andere Delegationen vor uns) in der Nachbarschaft herumgezeigt, weil es nicht selbstverständlich ist, dass Weiße bei Schwarzen wohnen. Allerdings besuchten wir auf diese Weise andere Gemeindeglieder der lutherischen Gemeinden – und spontan stellte sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl ein. Das war für mich die wesentlichste Erfahrung dieser Reise überhaupt: Als Lutheraner hatten wir ein festes gemeinsames Fundament, auf dem wir uns begegnen konnten, das von vornherein für eine gewisse Vertrautheit sorgte. Und so war es nicht verwunderlich, dass eine von uns, von einer Besichtigung ein wenig erschöpft, zur Freude unserer Gastgeber sagte: „Gott sei Dank, dass wir wieder zu Hause sind!“

Ina Peukert-Adam



Nkosi sikelel´iAfrika (Gott segne Afrika)

 

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