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Geschichte und Kirche in Südafrika

  • Im frühen Mittelalter beginnen halbnomadisierende Stämme aus Mittel- und Westafrika das südöstliche Afrika zu besiedeln. Khoi- und San-Gruppen werden weiter in den Süden verdrängt.
  • Ende 15. Jh.   Portugiesische Seefahrer entdecken die Seeroute von Europa um das Kap der guten Hoffnung nach Indien.
  • 1652   Die holländische Ostindische Kompanie gründet eine Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung.
  • 1795   Mit der britischen Besetzung des Kaps beginnt die Hauptepoche missionarischen Einsatzes. Die London Mission Society (LMS) übernimmt dabei eine führende Rolle. 1814 wird die Kapprovinz britische Kolonie (1843 Natal).
  • 1818–1828   Begründung des Zulureiches (König Chaka).
  • 1829   Die Rheinische Missionsgesellschaft entsendet vier Missionare in die Kapkolonie.
  • 1834   Das Berliner Missionswerk beginnt seine Arbeit in Südafrika.
  • Ab 1836   Die Ausdehnung (Großer Trek) der burischen Siedler in den nördlichen Bereich Südafrikas führt zur Gründung der Burenrepubliken Oranje-Freistaat und Transvaal.
  • 16. Dezember 1838   Unterwerfung der Zulu durch die Buren am Blut-Fluß (Zulu: Ncome).
  • 1854   Ankunft der ersten Hermannsburger Missionare mit dem Missionsschiff Candace. Beginn der Arbeit unter den Zulu, 1858 unter den Tswana.
  • 1902   Burenrepubliken werden nach dem zweiten Anglo-Burenkrieg britische Kolonien.
  • 1910   Gründung der Südafrikanischen Union. Im Parlament bekommen Schwarze keinen Sitz.
  • 1912   Gründung der „Co-operating Lutheran Missions in Natal“ (CLM), die die Arbeit verschiedener Missionen koordiniert (Die Hermannsburger Mission tritt 1938 bei).   Gründung des „Afrikanischen Nationalkongress“ (ANC).
  • 1914   Die europäischen Siedler gründen die "Nationale Partei" (NP).
  • 1948   Apartheid („getrennte Entwicklung“– nach Rassengesichtspunkten) wird politisches Konzept. Zunehmende Konfrontation zwischen schwarz und weiß; z. B. Sharpeville (1960); Verurteilung Nelson Mandelas zu lebenslanger Haft (1964); massiver Aufstand der Jugend in Soweto (1976).
  • Ab 1959   Aus Synoden werden selbstständige Regionalkirchen, die eigene Bischöfe wählen.
  • 1961   Gründung der Republik Südafrika.
  • 1966   Zusammenschluss der lutherischen Kirchen im Südlichen Afrika (Federation of Lutheran Churches in Southern Africa – FELCSA).
  • 1975   Gründung der ELCSA aus vier Regionalkirchen, die aus der Missionstätigkeit europäischer und amerikanischer Missionsgesellschaften hervorgegangen sind.
  • 1981   Partnerschaftsabkommen zwischen ELCSA und dem ELM; ELCSA wird damit Partnerkirche des ELM und seiner Trägerkirchen.
  • 1983   Entstehung der ELKSA-NT aus zwei deutschstämmigen Regionalkirchen.
  • Seit 1984   Einheitsverhandlungen zwischen ELCSA, ELKSA-NT und ELKSA-Kap.
  • 1989–1990   Kursänderung in der Politik durch die Regierung de Klerk mit Freilassung Nelson Mandelas und sonstiger politischer Häftlinge. Aufhebung der Apartheidsgesetze.
  • 1990   Gründung der LUCSA (Lutheran Communion in Southern Africa) als Dachverband luth. Kirchen und der Brüdergemeine im Südlichen Afrika.
  • 10. Mai 1994   Nach den ersten freien Wahlen wird Nelson Mandela als erster schwarzer Staatspräsident des Landes vereidigt. Südafrika ist wieder Mitglied des britischen Commonwealth.
  • 1997   Neue Verfassung Südafrikas wird rechtskräftig.
  • 1999   Der ANC gewinnt erneut die Wahlen (mit 66 Prozent der Stimmen). Thabo Mbeki wird Staatspräsident.
  • 2009   Jacob Zuma wird zum Staatspräsidenten gewählt.
  • 2014   ANC erhält 63% der Stimmen. Jacob Zuma wird erneut Staatspräsident. 

 

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