Partnerschaft lebt von der BegegnungDas stärkste Band der Partnerschaft sind die wechselseitigen Besuche. Entweder sind wir Gäste in den Häusern und Gemeinden dort, oder sie leben in unseren Familien und nehmen an unserem Leben teil.
Die Besuche dienen dem Austausch von Informationen und Glaubenserfahrungen. Sie stärken die Gemeinschaft über die Grenzen von Hautfarbe, Kultur und sozialer Herkunft hinweg. Zunächst ist es erstaunlich, wie schnell wir uns verstehen. Unsere Basis ist die Tatsache, dass sie wie wir lutherische Christen sind. Doch bald merken wir Unterschiede. Diese Unterschiede wahrzunehmen und voneinander zu lernen ist die große Herausforderung einer Partnerschaft.
Wilona Petersen, eine südafrikanische Besucherin, schreibt:
„Eure Gastfreundschaft und eure Bereitschaft zu teilen und zu lernen haben uns wohlgetan. Vom ersten Tag an spürten wir eure Wärme und Herzlichkeit. Ich hoffe und bete, dass der Geist der Partnerschaft wächst und jedermann berührt.“
Als Brücke zueinander dienen auch Gebete, Briefe und Telefonate. Eine weitere Verbindung ist der jährliche Partnerschafts-Gottesdienst, der in den Gemeinden beider Kirchenkreise mit den gleichen Bibeltexten, Predigten und Gebeten gefeiert wird. |